Philipp Wolpert - Regisseur und Leitung

Jahrgang 1997, Regisseur.

Regiedebüt mit vierzehn Jahren als Deutschlands jüngster Musiktheaterkomponist und Regisseur. Regieassistenzen an städtischen Häusern im Süddeutschen Raum. Förderstipendiat des Landes Baden-Württemberg im Fachbereich Musik.

Gründer und künstlerischer Leiter des unabhängigen Theaterlabels Tacheles und Tarantismus. Diverse Regiearbeiten, sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Stücke. Initiator und künstlerischer Leiter der Spielzeit 2018 der Marbacher Theaterfestspiele. Seine Inszenierungen sind u. a. am Schauspiel Dortmund, dem Schauspiel Stuttgart oder dem StadtPalais - Museum für Stuttgart zu sehen. Er leitet das Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn. Seit 2020 künstlerische Leitung für den Theater Sommer Heilbronn. Mit seinem Theaterlabel Tacheles und Tarantismus wird er als Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2020 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. 


Tobias Frühauf - Dramatiker und Leitung

Jahrgang 1994, Dramatiker und Dramaturg. Ausbildung zum Industriekaufmann.

Angefangenes Studium der Medien- und Verlagswissenschaften an der Hochschule der Medien Stuttgart. Wahlvorlesungen in Drehbuchentwicklung. Prosatexte und Bühnenwerke sowie Dramatisierungen literarischer Stoffe. Ehemaliger Chefredakteur des Theaterblogs TheaterNetz. Theaterrezensent im Süddeutschen Raum. Blogautor bei der taz.

Gründer und künstlerischer Leiter des unabhängigen Theaterlabels Tacheles und Tarantismus. Initiator und künstlerischer Leiter der Spielzeit 2018 der Marbacher Theaterfestspiele. Seine Stücke sind u. a. am Schauspiel Dortmund, dem Schauspiel Stuttgart oder dem StadtPalais - Museum für Stuttgart zu sehen. Er leitet das Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn. Seit 2020 künstlerische Leitung für den ersten Theater Sommer Heilbronn. Mit seinem Theaterlabel Tacheles und Tarantismus wird er als Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2020 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. 


Gemeinsame Arbeit

2017 Beitrag am Festtag der Offenen Gesellschaft am Schauspiel Stuttgart mit dem »Traktat zum Bienensterben« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert). Inszenierung von Stefan Zweigs „Schachnovelle“ (Bühnenadaption: Tobias Frühauf; Regie: Philipp Wolpert) im Schlosskeller Marbach. Uraufführung von »Vergessen - literarische Lethe« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert) als Klassenzimmerstück für die gymnasiale Oberstufe. Premiere sensibilisiert junge Zielgruppe für das vergessene Erbe der frühen Moderne. Anschließende Tour durch Süddeutschland. 

2018 Bewerbung mit dem Kulturformat Marbacher Theaterfestspiele bei der Stadtverwaltung Marbach. Konzeptioneller Ansatz ermöglicht den Austausch zwischen etablierten Schauspieler*innen und Newcomer*innen. Engagement als die künstlerischen Leiter des Festivals. Gründung der Marbacher Theaterfestspiele in der Schillerstadt. Vier Wochen Theater, vier Stücke und zwei Bühnen. Uraufführung von »Emilia Galotti – Eine Menschenstudie« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) nach Motiven von Gotthold Ephraim Lessing. Frühauf wird taz-Blogautor mit seiner Rubrik »Gnu - literarische Grotesken«. Planung von neuartigen Theaterkonzepten. Entwicklung der Genres Technotheater, Trapoper  und Wissenschaftstheater. Uraufführung von »Surreale Realität« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert) im ehemaligen Club Zollamt Stuttgart im September 2018. Interdisziplinäre Produktion mit zwei Schauspieler*innen, einem bildenden Künstler und einem Elektromusiker sowie Personen des Stuttgarter Nachtlebens. Premiere der ersten Trapoper »Ubu« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  im Mobilat Heilbronn im Oktober 2018. Hip-Hop-Theaterformat mit dem Hip-Hop-Musiklabel WSP und den Rappern Juicy Gay, Dennis Da Menace, Sasa Stubbs und exklusiven Beats von Dexter und Visun.

2019 Gründung des Theaterlabors Stilbruch - theatrales Panoptikum im Mobilat Heilbronn. Richtungsweisende Themen mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Zukunft und Gesellschaft werden erforscht und theatral umgesetzt. Das Theaterlabor gestaltet die Stadtentwicklung in Heilbronn nachhaltig mit. Kooperationen und Gastspiele mit Künstler*innen wie beispielsweise Friedrich von Borries, Hanna Mittelstädt, Friedrich Liechtenstein, Ronja von Rönne, Robert Stadlober, Hiob und MC Smook. Kooperation mit der Hochschule Heilbronn und Dozententätigkeit an der Hochschule. Auf dem Programm stehen gemeinsame Workshops und Stückentwicklungen mit den Studierenden und dem Theaterensemble, Theaterproduktionen, Lesungen, Performancestücke, Konzerte, Open-Stage-Formate, Partyreihen und Ausstellungen. Im Mai realisieren die Theatermacher »Ein Science-Fiction-Drama« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert) und kooperieren mit Studierenden und Expert*innen der Hochschule Heilbronn. Im Spätsommer 2019 kommt es zur Neuauflage der Trapoper »Ubu« als Open-Air-Theater auf der Kulturinsel Stuttgart. Die Baden-Württemberg Stiftung fördert die beiden Künstler und die Produktion. 

2020 Anfang März gastieren sie mit ihrer Trapoper »Ubu« am Schauspiel Dortmund. Ihr Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn startet in die zweite Spielzeit. Etablierung eines Studierendentheaterclubs sowie Aufführung eigener Performancestücke und Kulturformate.  Innerhalb des Studium Generale erhält das Theaterlabor einen Lehrauftrag an der Hochschule Heilbronn. Die Stadt Heilbronn fördert das Theaterlabor und Kulturbürgermeisterin Agnes Christner wird Schirmherrin des Theaters. Erneute Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung. Ende März soll ihr Technotheater »The Orange Moon« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) im Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn uraufgeführt werden und im Anschluss auf Tournee gehen. Vier Tage vor der geplanten Uraufführung müssen die Proben aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen werden. Die geplante Tour der Produktion wird abgesagt. Gespielt werden sollte in Szenelocations wie der Kantine am Berghain Berlin, der Roten Fabrik Zürich, dem TanzhausWest Frankfurt, dem Bahnwärter Thiel München, dem Roxy Ulm und dem Stadtpalais Stuttgart. Als alternatives Kulturprogramm während der Corona-Krise realisieren und leiten sie gemeinsam mit der Stadt Heilbronn den ersten Theater Sommer Heilbronn im August und September. Das pandemiegerechte Format wird vom Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Zehn Vorstellungen: Wiederaufnahmen aus dem Repertoire und Gastspiele über einen Zeitraum von sechs Wochen, gespielt in verschiedenen städtischen Locations. Konzeption des institutionsübergreifenden Formates »Heilbronn – Hauptstadt der Folgenlosigkeit« mit Friedrich von Borries, welches 2022/23 stattfinden wird. Im Oktober/November 2020 realisieren Frühauf und Wolpert, in Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart, dem StadtPalais Stuttgart - Museum für Stuttgart und dem Pop-Büro Region Stuttgart, die 48-Stunden-Theaterperformance und den Online-Kunstfilm »Sperrstunde Stuttgart« im Foyer des StadtPalais. Hierfür werden sie mit dem Innovationsfond Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Die Online-Theaterperformance läuft u.a. auf den Webseiten des Schauspiel Stuttgarts und im Online-Spielplan der NachtkritikTacheles und Tarantismus wird als Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2020 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. Die Bundesregierung würdigte die 32 innovativsten Ideen und Unternehmer*innenpersönlichkei ten aus 1.170 eingegangenen Bewerbungen als Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2020.

2021 Künstlerische Leitung beim pandemiegerechten Theater Sommer Heilbronn mit der Stadt Heilbronn. Erneute Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung. Elf Vorstellungen: Uraufführungen und Gastspiele von Mitte Juni bis Ende Juli. Ende Juni wird ihre Produktion »Jetzt!« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) im Rahmen des Festivals uraufgeführt. Tobias Frühauf und Philipp Wolpert erhalten im Zuge der Corona-Pandemie ein Arbeitsstipendium zum Projekttitel »Technotheater« des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergIm Juli kommt die neue Uraufführung »Rave« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) auf die Bühne und ist im Anschluss an den Theater Sommer Heilbronn am Schauspiel Stuttgart zu sehen.

 Künstler*innen 



Jannik Mühlenweg - Schauspiel

Jannik Mühlenweg, 1993 in Hildesheim geboren und aufgewachsen.
Ab 2012 spielte er in den freien Gruppen Priapia 13 und Theaterkompagniet Skank Zoo. Theaterseminare und Auftritte führten ihn nach Valka (Lettland), Kopenhagen (Dänemark) und Porvoo (Finnland). Von 2014 bis 2018 studierte er Schauspiel an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart, seit 2018 ist er fest im Ensemble des Schauspiel Stuttgart. Dort war er u.a. als Edmund in »König Lear« zu sehen (Regie: Claus Peymann) und als Romeo in »Romeo und Julia« (Regie: Oliver Frljic). »Sperrstunde« war seine erste Arbeit mit Tacheles und Tarantismus.



Thea Rasche - Schauspiel

Jahrgang 1990, Schauspielerin. Lebt in Berlin.  Nach 17 Jahren Thüringen und einem Jahr in den USA studierte sie Psychologie, bevor sie 2012 ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin begann. Seit ihrem Abschluss 2016 arbeitet sie als freie Schauspielerin und Sprecherin. Theaterarbeiten führten sie unter anderem ans SchauSpielHaus Hamburg und das Deutsche Theater Berlin, wo sie zuletzt in René Polleschs »Cry Baby« zu sehen war. Nach verschiedenen Filmprojekten spielte sie zuletzt für die Amazon Prime Serie »Counterpart« und entwickelte und spielte 2019 die Hauptrolle in dem Kinofilm »Darlings«. Seit 2017 arbeitet sie mit Tacheles und Tarantismus an gemeinsamen Projekten. Zuletzt zu sehen war sie für das Label im Frühjahr 2020 in »UBU- Eine Trapoper« am Schauspiel Dortmund. Als Sprecherin arbeitet sie u.a. für Hörspiele beim Detschlandfunk Kultur oder dem rbb Kulturradio tätig.


Nina Siewert - Schauspiel

Nina Siewert, 1994 geboren in Stuttgart, studierte von 2014-2017 Schauspiel an der Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig.
Seit 2017/18 ist sie festes Ensemblemitglied im Schauspiel Stuttgart.
Vor der Kamera stand sie das erste mal mit 11 Jahren, zuletzt als Kommissarin Nele Becker für die »Soko Stuttgart«Nina forscht, sucht, zweifelt, kämpft, aber vor allem spielt. Mit Tacheles und Tarantismus zusammen treten Sie mit der »Raveolution« im Sommer 2021 gehörig in die Eier. 


Lena Schmidtke - Schauspiel

Lena ist in Berlin geboren. Nachdem sie ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin abschloss, arbeitete sie in den unterschiedlichsten Film- und Fernsehproduktionen für ARD, ZDF, Netflix uvm. Neben einigen Auftritten in Kinoproduktionen ist sie derzeit in Burhan Qurbanis Film »Berlin Alexanderplatz« zu sehen. Desweiteren hat sie dieses Jahr ihre erste Kinohauptrolle in einem Abschlussfilm der Hochschule für Fernsehen und Film in München gespielt. Lena ist unter Anderem regelmäßig als Synchronsprecherin tätig und hat Schauspielerinnen wie Elle Fanning, Lea Seydoux, Mia Wasikowska und Maya Hawke ihre Stimme geliehen. Sie liebt Garnelen und alles, was fliederfarben ist. .

 



Benjamin Hille - Schauspiel

Benjamin Hille, geboren 1976 in Bremen, Schauspieler und Regisseur, schloss im Jahr 2000 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. Bis 2010 fest engagiert an den Stadttheatern in Kaiserslautern, Heilbronn und Heidelberg. Seitdem freischaffend, Inszenierungen als Regisseur u.a. am Deutschen Theater Göttingen, Studio Theater Stuttgart, Theater Baden-Baden, Schauspielbühnen Stuttgart und Wallgraben Theater Freiburg.
Dozent für Schauspiel an verschiedenen Staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg. Außerdem bundesweit zahlreiche Gastspiele mit eigenen Solo-Stücken, aktuell »Ben - allein zu House!«, eine persönliche Techno Zeitreise. Club-DJ und Sänger des queeren Stuttgarter House-Duos »Bang & Cherry«.


Lara Haucke - Schauspiel

Lara Haucke wurde 1991 in Herdecke geboren. Nach dem Abitur spielte sieam Rottstraße 5 Theater in Bochum und assistierte und soufflierte am Schauspiel Dortmund. 2014 begann sie ihr Schauspielstudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, das sie 2018 abschloss. Bereits während des Studiums war sie an zahlreichen Filmproduktionen der Filmakademie Baden-Württemberg beteiligt. Zu sehen war sie u. a. als Antigone in »Antigone« (Regie: Christiane Pohle und Benedikt Haubrich) und in »Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer« am Schauspiel Stuttgart (Regie: Thomas Schmauser). Seit der Spielzeit 2019/ 20 ist sie festes Ensemblemitglied an der WLB Esslingen.


Carmen Yasemin Zehentmeier - Schauspiel

Carmen Yasemin Zehentmeier, Jahrgang 1991, in München aufgewachsen. Schon im Kindesalter entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater. Sie spielte im Jugendklub des Münchner Volkstheaters und im Jungen Resi des Residenztheaters. Nach dem Abitur begann sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock das Schauspielstudium, welches sie 2018 mit Diplom absolvierte. Engagements führten sie an das Volkstheater Rostock, das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin oder an die Landungsbrücken Frankfurt a.M.. Carmen ist als Schauspielerin außerdem für Film und Fernsehen tätig. Seit 2020 ist Carmen Ensemblemitglied beim Jungen Nationaltheater Mannheim.


Michele Aiello - Design, Food und Musik

Jahrgang 1980, Beruf: Grafiker, Berufung: Ästhet.
Nach belobigter Ausbildung zum Mediengestalter sammelte er Erfahrungen in verschiedenen Agenturen im Heilbronner Umkreis und zeitweise in Hamburg. Um sich grafisch selbst zu Verwirklichen, gründete er 2003 seine eigene Firma nineam.de, welche er bis heute führt. Durch seine Passion zur Musik, tobte er sich auch auf musikalischen Ufern aus und veranstaltete Events wie Rock In The City, The UK, Die Kommune, Lotta Love, Retro Future Club in verschiedenen Clubs, spielte als »Mic Moon« auf Events in Heilbronn und Stuttgart und produzierte eigene Tracks und musikalische Stücke. War es früher eher Indie-Sound der sein Repertoire prägte, spielt er heute seine Lifetime Top 100, somit bleibt er Genre-unabhängig und spielt was gerade passt. Von 60’s Soul über Indietronic bis zu Chanson. Parallel leitete er sieben Jahre lang das Saisonrestaurant Taka Tuka Soulfood und startet gerade mit seinem neuen Projekt Tuffo durch, welches sich dem Catering-Thema verschreibt, letztendlich aber zu einem neuen Restaurant-Konzept führen soll. Michele passt mit seiner Ästhetik und Stilrichtung genau zum Tacheles und Tarantismus Kosmos.


Andreas Posthoff - Schauspiel

Andreas Posthoff, Jahrgang 1961, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen.
Er erhielt seine Schauspielausbildung in Stuttgart. Er ist als Schauspieler und Sprecher tätig. Stationen am Schauspiel Stuttgart, am Schauspiel Dortmund, den Scherenburg Festspielen Gemünden am Main, den Burgfestspielen Jagsthausen, den Opernfestspielen Heidenheim. Er arbeitete als Schauspieler für Vernissagen, Finissagen der Künstler Woitek Siudmak oder auch Samuel Fleiner.


Fabian Egli - Oper und Schauspiel

Fabian Egli ist von Haus aus Opern- und Musicalsänger, studierte an der Musikhochschule Luzern und der Staatlichen Opernschule in Stuttgart.
Er verkörperte zahlreiche Rollen wie Figaro in »Le Nozze de Figaro«, Schaunard in »La Bohème«, Graf Homonay in »Der Zigeunerbaron«, Dr. Falke in »Die Fledermaus«, Che in »Evita«, John Jasper in »The Mystery of Edwin Drood«, Inspektor Kemp in »Young Frankenstein« an Bühnen wie dem Stadttheater Bremerhaven, der Oper Halle, dem Landestheater Neustrelitz oder dem Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Auch spielte er die Titelrolle in Tell – Das Musical auf der renommierten Walenseebühne in der Schweiz.
Bis 2016 war Fabian Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie in Leipzig und unter anderem zu sehen als Dracula in »Dracula«, Blechmann in »Der Zauberer von Oz«, Sigismund Sülzheimer in «Im Weissen Rössl« und Stride/Spider in »Jeckyll & Hyde«.
Seit 2018 läuft Fabians Solovorstellung «Heut geh’n wir morgen erst ins Bett« mit Liedern aus den Zwanzigerjahren.
Seine künstlerische Tätigkeit ist vielseitig und reicht von Schauspielrollen  zu Sprechaufgaben und Moderation live und im Studio. In den Niederlanden ist Fabian festes Mitglied des Vokal-Comedyensembles Frommermann.


Friedrich von Borries - Schriftsteller

Friedrich von Borries, geboren 1974, ist Architekt und lehrt Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In Berlin leitet er das Projektbüro Friedrich von Borries, das an den Grenzen von Kunst, Architektur, Design und Stadtplanung agiert. Neben zahlreichen Fachbüchern veröffentlichte er zwei Romane, im Jahr 2011 »1WTC« und im Jahr 2013 »RLF: Das richtige Leben im falschen. Roman«. Derzeit arbeitet er an einem neuen Roman über »Folgenlosigkeit«. In der Pinakothek der Moderne in München ist bis September 2019 seine Ausstellung »Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics« zu sehen. Außerdem war er Generalkommissar für den Deutschen Beitrag auf der XI. Architekturbiennale (2008) in Venedig.



Helmut Dubnistky - Musik

Helmut Dubnistky ist Dj, Artist, Producer und ist für Mixing und Mastering verantwortlich.
»Authentizität bewahren ist eine Fähigkeit, die vielen Künstlern mit steigendem Erfolg abhanden kommt. Bei Helmut Dubnitzky muss man sich darüber eher keine Sorgen machen.«  So beginnt ein Artikel im Faze Magazin über Helmut Dubnitzky und beschreibt in wenigen Worten perfekt, wie auch wir ihn kennen und schätzen gelernt haben. Trotz international erfolgreichem Label (Brise Records) und europaweiten Dj-Sets ist Helmut Dubnitzky auf dem Boden geblieben. Seine Musik ist technoid, aber unglaublich groovig. Mal etwas flächig, mal mit einer House-Chord  versehen. Das hat ihm großes Ansehen in der Dj-Szene verschafft. Höhepunkt sein Auftritt auf dem Fusion-Festival 2010, wo er auf der Turmbühne in den Sonnenaufgang spielen durfte. Seither kennt man ihn auch in unserer Region, nicht nur wegen seiner Residency im Climax in Stuttgart, wo er mehrmals im Jahr seine »Brise-Labelnight« feiert.


Michael Wist - Musik

Michael Wist ist als freier Musiker tätig und arbeitet er als Mischtonmeister für Film und TV in Potsdam Babelsberg
Seine Liebe zur Musik brachte Michael Wist bereits im Jugendalter dazu als Musikschaffender aktiv zu werden. Los ging es mit zwei Plattenspielern, einem Mischpult und jeder Menge Vinyl. So entstanden eigene DJ Mixe sowohl im heimischen Zimmer, als auch auf vielen Partys. Schnell wurde auch der Computer Teil des kreativen Schaffens und es entstanden ein Deutschrap- und zwei Instrumental-HipHop Alben in Zusammenarbeit mit Dexter. Nach der Schule verfolgte er seine Leidenschaft weiter und studierte Populäre Musik und Medien in Paderborn/Detmold. Heute produziert er Beats und Remixe unter seinem Künstlernamen Visun, als auch für andere Künstler. Seit 2017 ist er Mitglied von Tacheles und Tarantismus.


Tom Schulze - Musik

Seit der Kooperation mit Friedrich Liechtenstein 2019 bereichert Tom Schulze (geb. 1993) u. a. als Mitglied der »Tarantist Allstar Band« das Tacheles und Tarantismus-Ensemble. Gemeinsam mit seinem Bruder Michel Schulze bildet der gebürtige Heilbronner die Band Onomatopoiea, welche erstmals bei dem Projekt »Sperrstunde« die begleitenden musikalischen Atmosphären kreierte. Mit überraschenden und einprägsamen Klängen untermalt das Improvisationstalent das Geschehen auf der Bühne. Zum Einsatz kommen jegliche Arten von Tasteninstrumenten, sowie modulare Synthesizer und Trompete. Nebenbei widmet er sich unter seinem Künstlernamen Sole eigenen Projekten und lotet als Teil der Band Der Film musikalische Grenzen aus.


Michel Schulze - Musik

Michel Schulze, Jahrgang 1996, lebt in Heilbronn und absolvierte eine Aubildung zum Mediengestalter in Bild und Ton. Seit 2014 ist er als freier Musiker in diversen musikalischen Gruppen und Formationen aktiv.
Er ist Multiinstrumentalist und Songwriter. Seit Herbst 2018 gehört er zum Ensemble von Tacheles und Tarantismus und begleitet an den unterschiedlichsten Instrumenten die Produktionen des jungen Theaterlabels. Er spielte mit den Produktionen  von Tacheles und Tarantismus u.a. am Schauspiel Stuttgart, dem Schauspiel Dortmund.


Dennis Da Menace - Musik

Dennis Da Menace aus Heilbronn rappt seit über 18 Jahren.
Im Jahr 2011 veröffentlichte er sein Debütalbum »Quintessenz« . Seit seiner Kindheit spielt er Geige, ging später zum Jugendchor, immer mit dem Ziel einmal DJ, Produzent und Rapper zu werden. In seinen Songs schwankt er zwischen Verbitterung, humorvoller Selbstreflektion, lyrischer Finesse und einer ihm ureigenen Wahrhalter-Attitüde, die den Charme der goldenen Ära versprüht. Durch sein Spanisch Studium entstand der Kontakt zu Brous One aus Chile, zu dem Dennis im Jahr 2011 für ein halbes Jahr reiste. Im Zuge des Aufenthaltes entstand so die »Bombentest EP«, die von Brous One produziert wurde. Im Januar 2019 erscheint der Nachfolger »Gourmet« über Vinyl Digital, bei dem auch Retrogott vertreten ist. 2019 erscheint ein weiteres seiner Alben, bei dem er mit den renommierten Produzenten und Musikern Dexter, Hulk Hodn, Flofilz, Figub Brazlevic, Brenk Sinatra und Beatvadda zusammenarbeitet. Er ist Künstler bei WSP Entertainment.







Fabian Fox - Fotografie und Video

Fabian entdeckte schon zu Kindertagen die Leidenschaft für bewegte Bilder und Film.
Seit dem Jahr 2011 ist er als Portrait-  und Reportagefotograf tätig. Nebenberuflich arbeitet er für eine Videoproduktionsfirma.
Er begleitet die Produktionen des Theaterlabels Tacheles und Tarantismus fotografisch und filmisch.