Philipp Wolpert - Regisseur und Leitung

Jahrgang 1997, Regisseur.

Regiedebüt mit vierzehn Jahren als Deutschlands jüngster Musiktheaterkomponist und Regisseur. Regieassistenzen an städtischen Häusern im Süddeutschen Raum. Förderstipendiat des Landes Baden-Württemberg im Fachbereich Musik.

Gründer und Künstlerischer Leiter des unabhängigen Theaterlabels Tacheles und Tarantismus. Diverse Regiearbeiten, Klassiker wie zeitgenössische Stücke. Initiator und künstlerischer Leiter in der Spielzeit 2018 der Marbacher Theaterfestspiele. Seine Inszenierungen sind u.a. am Schauspiel Dortmund, dem Schauspiel Stuttgart oder dem StadtPalais - Museum für Stuttgart zu sehen. Er leitet das Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn. Künstlerische Leitung für den ersten Theater Sommer Heilbronn. Mit seinem Theaterlabel Tacheles und Tarantismus wird er als Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2020 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. Zusammenarbeiten und künftige Projekte mit Autor und Designer Friedrich von Borries und Künstlerin Sabine Kacunko.


Tobias Frühauf - Dramatiker und Leitung

Jahrgang 1994, Dramatiker und Dramaturg. Ausbildung zum Industriekaufmann.

Studium der Medien- und Verlagswissenschaften an der Hochschule der Medien
Stuttgart
. Wahlvorlesungen in Drehbuchentwicklung. Prosatexte und Bühnenwerke sowie Dramatisierungen literarischer Stoffe. Ehemaliger Chefredakteur des Theaterblogs TheaterNetz. Theaterrezensent im Süddeutschen Raum. Blogautor bei der taz.

Gründer und Künstlerischer Leiter des unabhängigen Theaterlabels Tacheles und Tarantismus. Initiator und künstlerischer Leiter in der Spielzeit 2018 der Marbacher Theaterfestspiele. Seine Stücke sind u.a. am Schauspiel Dortmund, dem Schauspiel Stuttgart oder dem StadtPalais - Museum für Stuttgart zu sehen. Er leitet das Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn. Künstlerische Leitung für den ersten Theater Sommer Heilbronn. Mit seinem Theaterlabel Tacheles und Tarantismus wird er als Kultur- und Kreativpilot Deutschland 2020 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. Zusammenarbeiten und künftige Projekte mit Autor und Designer Friedrich von Borries und Künstlerin Sabine Kacunko.


Gemeinsame Arbeit

2017 Beitrag am Festtag der Offenen Gesellschaft am Schauspiel Stuttgart mit dem »Traktat zum Bienensterben« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert). Inszenierung und Bühnenadaption von Stefan Zweigs „Schachnovelle“, dramatisiert von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  im Schlosskeller Marbach. Uraufführung von »Vergessen - literarische Lethe« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  im Jahr 2017 als Klassenzimmerstück für die gymnasiale Oberstufe.
Premiere sensibilisiert junge Zielgruppe für das vergessene Erbe der frühen Moderne. Anschließende Tour durch Süddeutschland. Performativer Einakter »Die Spiegeltür« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  als Experiment in Bildungseinrichtungen.

2018 Bewerbung mit dem Kulturformat Marbacher Theaterfestspiele bei der Stadtverwaltung Marbach. Konzeptioneller Ansatz der einen Austausch zwischen etablierten Schauspielern und Newcomern ermöglicht. Gründung der Marbacher Theaterfestspiele in der Schillerstadt. Engagement als Deutschlands jüngste Intendanten. Vier Wochen Theater, vier Stücke und zwei Bühnen. Uraufführung von »Emilia Galotti – Eine Menschenstudie« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) nach Motiven von Gotthold Ephraim Lessing.
Performance und Onlineaktionskunstwerk »Claus Peymann bekommt einen offiziellen Tacheles und Tarantismus Merchandise Artikel und bewegt uns«
mit Claus Peymann. Treffen und Dreh mit Claus Peymann am Schauspiel
Stuttgart
.
Frühauf wird taz-Blogautor unter seiner Rubrik »Gnu - literarische Grotesken«.
Planung von neuartigen Theaterkonzepten. Entwicklung der Genres Technotheater, Trapoper und Wissenschaftstheater.
Uraufführung von »Surreale Realität« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert) im ehemaligen Club Zollamt Stuttgart im September 2018. Gattungsübergreifende Produktion mit zwei SchauspielerInnen, einem Bildenden Künstler und einem Elektromusiker sowie Menschen aus der Stuttgarter Bevölkerung. Premiere der Trapoper »Ubu« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  im Mobilat Heilbronn im Oktober 2018. Hip-Hop-Theaterformat mit dem führenden Hip-Hop-Musiklabel WSP und den Rappern Juicy Gay, Dennis Da Menace, Sasa Stubbs und exklusiven Beats von Dexter und Visun.

2019 Intendanz und Gründung des Theaterlabors Stilbruch - theatrales Panoptikum im Mobilat Heilbronn. Richtungsweisende Themen mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Zukunft und Gesellschaft werden erforscht und theatral umgesetzt. Das Theaterlabor gestaltet die Stadtentwicklung nachhaltig mit. Kooperationen und Gastspiele mit international renommierten Künstlerinnen, Künstlern (u.a. Friedrich von Borries, Hanna Mittelstädt, Friedrich Liechtenstein, Ronja von Rönne, HF Coltello, Hiob, MC Smook, Wolfgang Krause Zwieback) und Institutionen. Auf dem Programm stehen gemeinsame Workshops und Stückentwicklungen mit den Studierenden und dem Theaterensemble, Theaterproduktionen, Lesungen, Performancestücke, Konzerte, Open-Stage-Formate, Partyreihen und Ausstellungen. Kooperation mit der Hochschule Heilbronn und Dozententätigkeit an der Hochschule. Förderung durch die Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn und der Dieter Schwarz Stiftung. Im Mai realisieren die Theatermacher »Ein Science-Fiction-Drama« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert) und kooperieren mit Studierenden und Experten der Hochschule Heilbronn.
Im Spätsommer 2019 kommt es zur Neuauflage der Trapoper »Ubu« als Open-Air-Theater auf der Kulturinsel Stuttgart. Der Feuilleton und die Theaterszene wird auf die Produktion und ihre Macher aufmerksam. Die Baden-Württemberg Stiftung fördert die beiden Künstler und die Produktion. 

2020 Anfang März gastieren sie mit ihrer Trapoper »Ubu« am Schauspiel Dortmund. Ihr Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn startet in die zweite Spielzeit. Etablierung eines Studierendentheaterclubs sowie Aufführung eigener Performancestücke und Kulturformate. Sie planen ein Gastspiel und eine Zusammenarbeit mit Robert Stadlober. Innerhalb des Studium Generale erhält das Theaterlabor einen Lehrauftrag an der Hochschule Heilbronn. Die Stadt Heilbronn fördert das Theaterlabor und Kulturbürgermeisterin Agnes Christner wird Schirmherrin des Theaters. Erneute Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung, die Dieter Schwarz-Stiftung und der Kultursitftung der Kreissparkasse Heilbronn.
Ende März soll ihr Technotheater »The Orange Moon« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) im Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn uraufgefüht werden.Vier Tage vor der geplanten Uraufführung müssen die Proben aufgrund der Corona-Krise unterbrochen werden und die Tour wird verschoben.
Die Produktion wäre auf große Tour durch Deutschland und die Schweiz gegangen. Gespielt werden sollte in Szenelocations wie der Kantine am Berghain Berlin, der Roten Fabrik Zürich, dem TanzhausWest Frankfurt, dem Bahnwärter Thiel München, dem Roxy Ulm und dem Stadtpalais Stuttgart.
Als alternatives Kulturprogramm während der Corona-Krise realisieren und leiten sie gemeinsam mit der Stadt Heilbronn, den ersten Theater Sommer Heilbronn im August und September. Das pandemiegerechte Format wird vom Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Zehn Vorstellungen, Wiederaufnahmen aus dem Repertoire und Gastspiele, über einen Zeitraum von sechs Wochen in verschiedenen städtischen Locations.
Konzeption des institutionsübergreifenden Formates »Heilbronn – Hauptstadt der Folgenlosigkeit« passend zu Friedrich von Borries neuen Roman, der im Suhrkamp Verlag 2021 veröffentlicht wird und zu dem sie von ihm den exklusiven Stückauftrag einer Theaterfassung erhalten haben.
Im Oktober/November 2020 realisieren Frühauf und Wolpert, in Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart, dem StadtPalais Stuttgart - Museum für Stuttgart und dem Pop-Büro Region Stuttgart, die multimediale Ausstellungsperformance und den Kunstfilm »Sperrstunde Stuttgart« im Foyer des StadtPalais. Hierfür werden sie erneut mit dem Innovationsfond Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Die Online-Theaterperformance läuft u.a. auf den Websiten des Schauspiel Stuttgarts und im Online-Spielplan der Nachtkritik.
Tacheles und Tarantismus wird als Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2020 der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. Auch und gerade in diesen herausfordernden Zeiten würdigt die Bundesregierung zum elften Mal die 32 innovativsten Ideen und Unternehmer*innenpersönlichkeiten als Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2020. Bereits die Startphase lieferte ein Rekordergebnis: Um die einzige Auszeichnung der Bundesregierung für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft bewarben sich 1.170 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet.

 Künstlerinnen und Künstler



Johann Jürgens - Schauspiel

Johann Jürgens, geboren 1985 in Neubrandenburg absolvierte eine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Zinnowitz und später an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. 2008 wurde er für seine Rolle in Push up mit dem Nachwuchspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender in Rostock ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2008/09 war er bis 2013 festes Ensemblemitglied am Maxim-Gorki-Theater. 2013/14 wechselte Jürgens als festes Ensemblemitglied an das Schauspiel Stuttgart. Dort spielte er
u. a. den Kohlenmunk in »Das kalte Herz« (Regie: Armin Petras), Macheath in Brecht/Weills »Die Dreigroschenoper« (Regie: Sebastian Baumgarten), den jungen Eberhard Pfister in »Pfisters Mühle« (Regie: Armin Petras),
Terry in »Breaking the Waves« (Regie: David Bösch) und Sascha in »Die lange beschwerliche Reise nach Tschewengur« (Regie: Frank Castorf).
2017/2018 spielte er im Schauspielhaus Zürich den Matti in »Herr Puntila und sein Knecht Matti« (Regie: Sebastian Baumgarten) und in »Die fremde Frau und der Mann unterm Bett« (Regie: Frank Castorf). Johann Jürgens wirkte auch in mehreren Fernseh- und Kinofilmproduktionen mit u. a. in »Die Unsichtbare« (Regie: Christian Schwochow), »Wir wollten aufs Meer« und  »Goethe« (Regie: Philipp Stölzl) und in der ARD Serie »Babylon Berlin«. Daneben ist er auch als Musiker, Sänger und Songwriter aktiv. Ab Oktober ist Johann Jürgens in der UA »Umkämpfte Zone« (Regie: Armin Petras) am Staatstheater Cottbus zu sehen.


DINA - Musik

DINA ist in Ägypten und Toronto aufgewachsen und lebt in Kairo. Sie ist ein aufstrebender Techno-Star und ein Teil des Kollektivs Nachtcrew, welches Techno, Kunst und 3D-Mapping zu einer immersiven sensorischen Erfahrung verschmelzen lassen. DINA ist zu einer zentralen Figur in der Underground-Techno-Szene Torontos geworden, indem sie lokalen Künstlern über ihre eigenen Nachtcrew-Veranstaltungen eine Plattform bietet und gleichzeitig regelmäßig auf berüchtigten Lagerhauspartys auftritt. Ihr europäisches Debüt gab sie 2018 als Abschluss für Kevin Saunderson bei Mixmags »E -Dancer« und ist seitdem auf Tournee.  
DINA wurde von einer Reihe führender Radiosendungen und Podcasts eingeladen. Darunter u.a. Boiler Room (Kairo und MAS), Horse Radio, NTS, Rinse FM, ZeeZout und Four Heads. Außerdem moderiert sie ihre eigene monatliche Radiosendung »Boarding Gate« auf dem Sender N10.AS. DINAs Debüt-EP »Sea Trial« wurde auf dem Münchner Label Molten Moods veröffentlicht, gefolgt von einem Remix für Alex Smoke (Wraetlic) auf Huntley's + Palmers.


Thea Rasche - Schauspiel

Jahrgang 1990, Schauspielerin. Lebt in Berlin.  Nach 17 Jahren Thüringen und einem Jahr in den USA studierte sie Psychologie, bevor sie 2012 ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin begann. Seit ihrem Abschluss 2016 arbeitet sie als freie Schauspielerin und Sprecherin. Theaterarbeiten führten sie unter anderem ans SchauSpielHaus Hamburg und das Deutsche Theater Berlin, wo sie zuletzt in René Polleschs »Cry Baby« zu sehen war. Nach verschiedenen Filmprojekten spielte sie zuletzt für die Amazon Prime Serie »Counterpart« und entwickelte und spielte 2019 die Hauptrolle in dem Kinofilm »Darlings«. Seit 2017 arbeitet sie mit Tacheles und Tarantismus an gemeinsamen Projekten. Zuletzt zu sehen war sie für das Kollektiv im Frühjahr 2020 in »UBU- Eine Trapoper» am Schauspiel Dortmund. Als Sprecherin arbeitet sie u.a. für Hörspiele beim Detschlandfunk Kultur oder dem rbb Kulturradio tätig.


Lena Schmidtke - Schauspiel

Lena ist in Berlin geboren. Nachdem sie ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin abschloss, arbeitete sie in den unterschiedlichsten Film- und Fernsehproduktionen für ARD, ZDF, Netflix uvm. Neben einigen Auftritten in Kinoproduktionen ist sie derzeit in Burhan Qurbanis Film »Berlin Alexanderplatz« zu sehen. Desweiteren hat sie dieses Jahr ihre erste Kinohauptrolle in einem Abschlussfilm der Hochschule für Fernsehen und Film in München gespielt. Lena ist unter Anderem regelmäßig als Synchronsprecherin tätig und hat Schauspielerinnen wie Elle Fanning, Lea Seydoux, Mia Wasikowska und Maya Hawke ihre Stimme geliehen. Sie liebt Garnelen und alles, was fliederfarben ist.   


Candy Pollard - Musik

Tief verwurzelt in seiner süddeutschen Heimatstadt Heilbronn, ist Candy Pollard ein DJ, der seinen Beruf von der Pike auf gelernt hat. Seit fast zwei Jahrzehnten sammelt er Vinyls. Charakteritisch für seinen Sound ist die musikalische, technisch fließende Verbindung von verschiedenen Genres und Stilen.
Zahlreiche internationale Gigs, Festivalauftritte (u.a. MELT! Festival, Lighthouse Festival, Monticule Festival ) sowie Sets an den führenden Adressen in Europa, wie Tesor, Panorama Bar, Club der Visionäre, Paloma, Griessmühle, Salon zur Wilden Renate in Berlin, Institut für Zukunft in Leipzig und im Offenbacher Robert Johnson, stehen mittlerweile auf seiner Visitenkarte. In seiner Heimatstadt Heilbronn leitete er über viele Jahre die Reihe »Who the Fuck«.


Carmen Yasemin Zehentmeier - Schauspiel

Carmen Yasemin Zehentmeier, Jahrgang 1991, in München aufgewachsen. Schon im Kindesalter entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater. Sie spielte im Jugendklub des Münchner Volkstheaters und im Jungen Resi des Residenztheaters. Nach dem Abitur begann sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock das Schauspielstudium, welches sie 2018 mit Diplom absolvierte. Engagements führten sie an das Volkstheater Rostock, das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin oder an die Landungsbrücken Frankfurt a.M.. Carmen ist als Schauspielerin außerdem für Film und Fernsehen tätig. Seit 2020 ist Carmen Ensemblemitglied beim Jungen Nationaltheater Mannheim.



Michele Aiello - Design, Musik und Food

Jahrgang 1980, Beruf: Grafiker, Berufung: Ästhet.
Nach belobigter Ausbildung zum Mediengestalter sammelte er Erfahrungen in verschiedenen Agenturen im Heilbronner Umkreis und zeitweise in Hamburg. Um sich grafisch selbst zu Verwirklichen, gründete er 2003 seine eigene Firma nineam.de, welche er bis heute führt. Durch seine Passion zur Musik, tobte er sich auch auf musikalischen Ufern aus und veranstaltete Events wie Rock In The City, The UK, Die Kommune, Lotta Love, Retro Future Club in verschiedenen Clubs, spielte als »Mic Moon« auf Events in Heilbronn und Stuttgart und produzierte eigene Tracks und musikalische Stücke. War es früher eher Indie-Sound der sein Repertoire prägte, spielt er heute seine Lifetime Top 100, somit bleibt er Genre-unabhängig und spielt was gerade passt. Von 60’s Soul über Indietronic bis zu Chanson. Parallel leitete er sieben Jahre lang das Saisonrestaurant Taka Tuka Soulfood und startet gerade mit seinem neuen Projekt Tuffo durch, welches sich dem Catering-Thema verschreibt, letztendlich aber zu einem neuen Restaurant-Konzept führen soll. Michele passt mit seiner Ästhetik und Stilrichtung genau zum Tacheles und Tarantismus Kosmos.


Carolin Wiedenbröker - Schauspiel

Carolin Wiedenbröker, geboren in Berlin, studierte Schauspiel an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sie arbeitete u.a. am Hans Otto Theater und dem Theater Heidelberg. Außerdem stand sie für diverse Filmproduktionen vor der Kamera, bspw. für den SWR-Spielfilm »Spätwerk« und 2018 für die amerikanische Serie  »Counterpart«; »Und ich und so: Äh!« in dem sie spielte erhielt 2016 den deutschen Kurzfilmpreis. Seit 2012 ist sie Mitglied des Kollektiv Eins mit dem sie 2019 die Doppelpass Förderung der Kulturstiftung des Bundes erhielt und 2020/21 in Kooperation mit dem Kosmos Theater Wien und dem Schauspiel Chemnitz Inszenierungen realisiert.

 



Andreas Posthoff - Schauspiel

Andreas Posthoff, Jahrgang 1961, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen.
Er erhielt seine Schauspielausbildung in Stuttgart. Er ist als Schauspieler und Sprecher tätig.
Posthoff spielte bereits in diversen Stücken des Kinder- und Jugendtheater Radelrutsch und in verschiedene Produktionen auf dem Theaterschiff Heilbronn.
Gastengagements führten ihn unter anderem zu den Scherenburg Festspielen Gemünden am Main, den Burgfestspielen Jagsthausen, den Opernfestspielen Heidenheim. Er arbeitete als Schauspieler für Vernissagen, Finissagen der Künstler Woitek Siudmak oder auch Samuel Fleiner.


Anja Bothe - Schauspiel

Anja Bothe hat ihre Schauspielausbildung 2013-2016 am Europäischen Theaterinstitut in Berlin absolviert. Erste Gastengagements führten sie an das Deutsche Theater Göttingen und zu den Internationalen Schillertagen nach Mannheim. Ihr erstes Festengagement trat sie 2018-2020 am Theater Heilbronn an. Außerdem ist Anja Bothe in diversen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.



Fabian Egli - Oper und Schauspiel

Fabian Egli ist von Haus aus Opern- und Musicalsänger, studierte an der Musikhochschule Luzern und der Staatlichen Opernschule in Stuttgart.
Er verkörperte zahlreiche Rollen wie Figaro in »Le Nozze de Figaro«, Schaunard in »La Bohème«, Graf Homonay in »Der Zigeunerbaron«, Dr. Falke in »Die Fledermaus«, Che in »Evita«, John Jasper in »The Mystery of Edwin Drood«, Inspektor Kemp in »Young Frankenstein« an Bühnen wie dem Stadttheater Bremerhaven, der Oper Halle, dem Landestheater Neustrelitz oder dem Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Auch spielte er die Titelrolle in Tell – Das Musical auf der renommierten Walenseebühne in der Schweiz.
Bis 2016 war Fabian Ensemblemitglied der Musikalischen Komödie in Leipzig und unter anderem zu sehen als Dracula in »Dracula«, Blechmann in »Der Zauberer von Oz«, Sigismund Sülzheimer in «Im Weissen Rössl« und Stride/Spider in »Jeckyll & Hyde«.
Seit 2018 läuft Fabians Solovorstellung «Heut geh’n wir morgen erst ins Bett« mit Liedern aus den Zwanzigerjahren.
Seine künstlerische Tätigkeit ist vielseitig und reicht von Schauspielrollen  zu Sprechaufgaben und Moderation live und im Studio. In den Niederlanden ist Fabian festes Mitglied des Vokal-Comedyensembles Frommermann.


Friedrich von Borries - Schriftsteller

Friedrich von Borries, geboren 1974, ist Architekt und lehrt Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In Berlin leitet er das Projektbüro Friedrich von Borries, das an den Grenzen von Kunst, Architektur, Design und Stadtplanung agiert. Neben zahlreichen Fachbüchern veröffentlichte er zwei Romane, im Jahr 2011 »1WTC« und im Jahr 2013 »RLF: Das richtige Leben im falschen. Roman«. Derzeit arbeitet er an einem neuen Roman über »Folgenlosigkeit«. In der Pinakothek der Moderne in München ist bis September 2019 seine Ausstellung »Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics« zu sehen. Außerdem war er Generalkommissar für den Deutschen Beitrag auf der XI. Architekturbiennale (2008) in Venedig.


© Marius Knieling

Juicy Gay - Musik

Gut zwei Jahre nachdem Juicy Gay mit seinem Internet-Hit und der gleichnamigen EP »Musik ist haram« nicht nur das politischste Rap-Statement, das gar keines sein wollte, aus dem Vakuum in die Deutschraps-Diaspora grätschte, steht er nun bei WSP Entertainment unter Vertrag. Seine unverblühmte Rotzlöffel-Delivery balanciert stets zwischen Advangardismus, Aufschneider-Sprüchen und charmantem Augenzwinkern. Er ist für seine schweißtreibende Performance auf den renommierten Festivalbühnen Deutschlands bekannt, ob beim Splash oder Dockville. Sein hoher Release-Output, der den Internet-Kids quasi im Wochentakt neue Virals beschert, zeigt außerdem: Juicy Gay ist ein Digital Native, der die Möglichkeiten des Social Media in leichtfüßiger Selbstverständlichkeit nutzt. Arbeiten u.a. mit Dexter, AsadJohn, Haiyti, LGoony, Crack Ignaz, Money Boy und viele andere.



Helmut Dubnistky - Musik

Helmut Dubnistky ist Dj, Artist, Producer und ist für Mixing und Mastering verantwortlich.
»Authentizität bewahren ist eine Fähigkeit, die vielen Künstlern mit steigendem Erfolg abhanden kommt. Bei Helmut Dubnitzky muss man sich darüber eher keine Sorgen machen.«  So beginnt ein Artikel im Faze Magazin über Helmut Dubnitzky und beschreibt in wenigen Worten perfekt, wie auch wir ihn kennen und schätzen gelernt haben. Trotz international erfolgreichem Label (Brise Records) und europaweiten Dj-Sets ist Helmut Dubnitzky auf dem Boden geblieben. Seine Musik ist technoid, aber unglaublich groovig. Mal etwas flächig, mal mit einer House-Chord  versehen. Das hat ihm großes Ansehen in der Dj-Szene verschafft. Höhepunkt sein Auftritt auf dem Fusion-Festival 2010, wo er auf der Turmbühne in den Sonnenaufgang spielen durfte. Seither kennt man ihn auch in unserer Region, nicht nur wegen seiner Residency im Climax in Stuttgart, wo er mehrmals im Jahr seine »Brise-Labelnight« feiert.


Michael Wist - Musik

Michael Wist ist als freier Musiker tätig und arbeitet er als Mischtonmeister für Film und TV in Potsdam Babelsberg
Seine Liebe zur Musik brachte Michael Wist bereits im Jugendalter dazu als Musikschaffender aktiv zu werden. Los ging es mit zwei Plattenspielern, einem Mischpult und jeder Menge Vinyl. So entstanden eigene DJ Mixe sowohl im heimischen Zimmer, als auch auf vielen Partys. Schnell wurde auch der Computer Teil des kreativen Schaffens und es entstanden ein Deutschrap- und zwei Instrumental-HipHop Alben in Zusammenarbeit mit Dexter. Nach der Schule verfolgte er seine Leidenschaft weiter und studierte Populäre Musik und Medien in Paderborn/Detmold. Heute produziert er Beats und Remixe unter seinem Künstlernamen Visun, als auch für andere Künstler. Seit 2017 ist er Mitglied von Tacheles und Tarantismus.



Michel Schulze - Musik

Michel Schulze, Jahrgang 1996, lebt in Heilbronn und absolvierte eine Aubildung zum Mediengestalter in Bild und Ton. Seit 2014 ist er als freier Musiker in diversen musikalischen Gruppen und Formationen aktiv.
Er ist Multiinstrumentalist und Songwriter. Seit Herbst 2018 gehört er zum Ensemble von Tacheles und Tarantismus und begleitet an den unterschiedlichsten Instrumenten die Produktionen des jungen Theaterlabels.


Dennis Da Menace - Musik

Dennis Da Menace aus Heilbronn rappt seit über 18 Jahren.
Im Jahr 2011 veröffentlichte er sein Debütalbum »Quintessenz« . Seit seiner Kindheit spielt er Geige, ging später zum Jugendchor, immer mit dem Ziel einmal DJ, Produzent und Rapper zu werden. In seinen Songs schwankt er zwischen Verbitterung, humorvoller Selbstreflektion, lyrischer Finesse und einer ihm ureigenen Wahrhalter-Attitüde, die den Charme der goldenen Ära versprüht. Durch sein Spanisch Studium entstand der Kontakt zu Brous One aus Chile, zu dem Dennis im Jahr 2011 für ein halbes Jahr reiste. Im Zuge des Aufenthaltes entstand so die »Bombentest EP«, die von Brous One produziert wurde. Im Januar 2019 erscheint der Nachfolger »Gourmet« über Vinyl Digital, bei dem auch Retrogott vertreten ist. 2019 erscheint ein weiteres seiner Alben, bei dem er mit den renommierten Produzenten und Musikern Dexter, Hulk Hodn, Flofilz, Figub Brazlevic, Brenk Sinatra und Beatvadda zusammenarbeitet. Er ist Künstler bei WSP Entertainment.







Fabian Fox - Fotografie und Video

Fabian entdeckte schon zu Kindertagen die Leidenschaft für bewegte Bilder und Film.
Seit dem Jahr 2011 ist er als Portrait-  und Reportagefotograf tätig. Nebenberuflich arbeitet er für eine Videoproduktionsfirma.
Er begleitet die Produktionen des Theaterlabels Tacheles und Tarantismus fotografisch und filmisch.