Philipp Wolpert - Regisseur

Jahrgang 1997, Regisseur.

Regiedebüt mit vierzehn Jahren als Deutschlands jüngster Musiktheaterkomponist und Regisseur. Regieassistenzen an städtischen Häusern im Süddeutschen Raum.  Förderstipendiat des Landes Baden-Württembergs im Fachbereich Musik. Interdisziplinäres Stipendium des Landes Baden-Württembergs zum »Triadischen Ballett« von Oskar Schlemmer an der Musikakademie Ochsenhausen und der Akademie Schloss Rotenfels.

Gründer und Künstlerischer Leiter des unabhängigen Theaterlabels Tacheles und Tarantismus. Diverse Regiearbeiten, Klassiker wie zeitgenössische Stücke. Initiator und künstlerischer Leiter in der Spielzeit 2018 der Marbacher Theaterfestspiele. Seine Inszenierungen sind u.a zu sehen im Schauspiel Dortmund, in der Roten Fabrik Zürich, dem Berghain Berlin (Kantine), dem TanzhausWest Frankfurt am Main oder dem Stadtpalais Stuttgart. Er leitet das Theaterlabors Stilbruch im Mobilat Heilbronn.


Tobias Frühauf - Dramatiker

Jahrgang 1994, Dramatiker und Dramaturg. Ausbildung zum Industriekaufmann.

Studium der Medien- und Verlagswissenschaften an der Hochschule der Medien
Stuttgart
. Wahlvorlesungen in Drehbuchentwicklung. Prosatexte und Bühnenwerke sowie Dramatisierungen literarischer Stoffe. Ehemaliger Chefredakteur des Theaterblogs TheaterNetz. Theaterrezensent im Süddeutschen Raum. Blogautor bei der taz.

Gründer und Künstlerischer Leiter des unabhängigen Theaterlabels Tacheles und Tarantismus. Initiator und künstlerischer Leiter in der Spielzeit 2018 der Marbacher Theaterfestspiele. Seine Stücke sind u.a zu sehen im Schauspiel Dortmund, in der Roten Fabrik Zürich, dem Berghain Berlin (Kantine), dem TanzhausWest Frankfurt am Main oder dem Stadtpalais Stuttgart. Er leitet das Theaterlabors Stilbruch im Mobilat Heilbronn.


Gemeinsame Arbeit

2016 Gründung des Theaterlabels. Inszenierung von »Krabat« nach Preußler (Regie: Philipp Wolpert) als musikalische, gesellschaftskritische Parabel im öffentlichen Raum Ludwigsburg.

2017 Beitrag am Festtag der Offenen Gesellschaft am Schauspiel Stuttgart mit dem »Traktat zum Bienensterben« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert). Inszenierung und Bühnenadaption von Stefan Zweigs „Schachnovelle“, dramatisiert von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  im Schlosskeller Marbach. Uraufführung von »Vergessen - literarische Lethe« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  im Jahr 2017 als Klassenzimmerstück für die gymnasiale Oberstufe.
Premiere sensibilisiert junge Zielgruppe für das vergessene Erbe der frühen Moderne. Anschließende Tour durch Süddeutschland. Performativer Einakter »Die Spiegeltür« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  als Experiment in Bildungseinrichtungen.

2018 Bewerbung mit dem Kulturformat Marbacher Theaterfestspiele bei der Stadtverwaltung Marbach. Konzeptioneller Ansatz der einen Austausch zwischen etablierten Schauspielern und Newcomern ermöglicht. Gründung der Marbacher Theaterfestspiele in der Schillerstadt. Engagement als Deutschlands jüngste Intendanten. Vier Wochen Theater, vier Stücke und zwei Bühnen. Uraufführung von »Emilia Galotti – Eine Menschenstudie« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) nach Motiven von Gotthold Ephraim Lessing.
Performance und Onlineaktionskunstwerk »Claus Peymann bekommt einen offiziellen Tacheles und Tarantismus Merchandise Artikel und bewegt uns«
mit Claus Peymann. Treffen und Dreh mit Claus Peymann am Schauspiel
Stuttgart
.
Frühauf wird taz-Blogautor unter seiner Rubrik »Gnu - literarische Grotesken«.
Planung von neuartigen Theaterkonzepten. Entwicklung der Genres Technotheater, Trapoper und Wissenschaftstheater.
Uraufführung von »Surreale Realität« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert) im ehemaligen Club Zollamt Stuttgart im September 2018. Gattungsübergreifende Produktion mit zwei SchauspielerInnen, einem Bildenden Künstler und einem Elektromusiker sowie Menschen aus der Stuttgarter Bevölkerung. Premiere der Trapoper »Ubu« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert)  im Mobilat Heilbronn im Oktober 2018. Hip-Hop-Theaterformat mit dem führenden Hip-Hop-Musiklabel WSP und den Rappern Juicy Gay, Dennis Da Menace, Sasa Stubbs und exklusiven Beats von Dexter und Visun.

2019 Intendanz und Gründung des Theaterlabors Stilbruch - theatrales Panoptikum im Mobilat Heilbronn. Richtungsweisende Themen mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Zukunft und Gesellschaft werden erforscht und theatral umgesetzt. Das Theaterlabor gestaltet die Stadtentwicklung nachhaltig mit. Kooperationen und Gastspiele mit international renommierten Künstlerinnen, Künstlern (u.a. Friedrich von Borries, Hanna Mittelstädt, Friedrich Liechtenstein, Ronja von Rönne, HF Coltello, Hiob, MC Smook, Wolfgang Krause Zwieback) und Institutionen. Auf dem Programm stehen gemeinsame Workshops und Stückentwicklungen mit den Studierenden und dem Theaterensemble, Theaterproduktionen, Lesungen, Performancestücke, Konzerte, Open-Stage-Formate, Partyreihen und Ausstellungen. Kooperation mit der Hochschule Heilbronn und Dozententätigkeit an der Hochschule. Förderung durch die Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn und der Dieter Schwarz Stiftung. Im Mai realisieren die Theatermacher »Ein Science-Fiction-Drama« von Tobias Frühauf  (Regie: Philipp Wolpert) und kooperieren mit Studierenden und Experten der Hochschule Heilbronn.
Im Spätsommer 2019 kommt es zur Neuauflage der Trapoper »Ubu« als Open-Air-Theater auf der Kulturinsel Stuttgart. Der Feuilleton und die Theaterszene wird auf die Produktion und ihre Macher aufmerksam. Die Baden-Württemberg Stiftung fördert die beiden Künstler und die Produktion. 

2020 Anfang März gastieren sie mit ihrer Trapoper »Ubu« am Schauspiel Dortmund. Ihr Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn startet in die zweite Spielzeit. Etablierung eines Studierendentheaterclubs sowie Aufführung eigener Performancestücke und Kulturformate. Sie planen ein Gastspiel und eine Zusammenarbeit mit Robert Stadlober. Innerhalb des Studium Generale erhält das Theaterlabor einen Lehrauftrag an der Hochschule Heilbronn. Die Stadt Heilbronn fördert das Theaterlabor und Kulturbürgermeisterin Agnes Christner wird Schirmherrin des Theaters. Erneute Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung, die Dieter Schwarz-Stiftung und der Kultursitftung der Kreissparkasse Heilbronn. Ende März soll ihr Technotheater »The Orange Moon« von Tobias Frühauf (Regie: Philipp Wolpert) im Theaterlabor Stilbruch im Mobilat Heilbronn uraufgefüht werden. Vier Tage vor der geplanten Uraufführung müssen die Proben aufgrund der Corona-Krise unterbrochen werden und die Tour wird verschoben. Die Produktion wird auf große Tour durch Deutschland und die Schweiz gehen. Gespiel wird u.a. in Szenelocations wie der Kantine am Berghain Berlin, der Roten Fabrik Zürich, dem TanzhausWest Frankfurt, dem Bahnwärter Thiel München, dem Roxy Ulm und dem Stadtpalais Stuttgart. Das Stadtpalais Stuttgart ist Kooperationspartner des Techotheaters . Dort werden Frühauf und Wolpert die Ausstellungsperformance Noise of Stuttgart gemeinsam mit Musiker Helmut Dubnitzky im Zuge der Aufführung in Stuttgart entwickeln und realisieren.

 Künstlerinnen und Künstler



Thea Rasche - Schauspiel

Jahrgang 1990, Schauspielerin. Lebt in Berlin.  Nach 17 Jahren Thüringen und einem Jahr in den USA studierte sie Psychologie, bevor sie 2012 ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin begann. Seit ihrem Abschluss 2016 arbeitet sie als freie Schauspielerin und Sprecherin. Theaterarbeiten führten sie unter anderem ans SchauSpielHaus Hamburg und das Deutsche Theater Berlin, wo sie zuletzt in René Polleschs »Cry Baby» zu sehen war. Nach verschiedenen Filmprojekten spielte sie zuletzt für die Amazon Prime Serie »Counterpart» und entwickelte und spielte 2019 die Hauptrolle in dem Kinofilm »Darlings». Seit 2017 arbeitet sie mit Tacheles und Tarantismus an gemeinsamen Projekten. Zuletzt zu sehen war sie für das Kollektiv im Frühjahr 2020 in »UBU- Eine Trapoper» am Schauspiel Dortmund. Als Sprecherin arbeitet sie u.a. für Hörspiele beim Detschlandfunk Kultur oder dem rbb Kulturradio tätig.


Carmen Yasemin Zehentmeier - Schauspiel

Carmen Yasemin Zehentmeier, Jahrgang 1991, in München aufgewachsen. Schon im Kindesalter entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater. Sie spielte im Jugendklub des Münchner Volkstheaters und im Jungen Resi des Residenztheaters. Nach dem Abitur begann sie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock das Schauspielstudium, welches sie 2018 mit Diplom absolvierte. Engagements führten sie an das Volkstheater Rostock, das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin oder an die Landungsbrücken Frankfurt a.M.. Carmen ist als Schauspielerin außerdem für Film und Fernsehen tätig.


Paul-Louis Schopf - Schauspiel und Musik

Paul-Louis Schopf aka NisiMasa.
Erdenbürger seit 1990. Mutter Künstlerin. Vater Taxifahrer. Klavierunterricht seit 5ten Lebensjahr. Ballettunterricht Heinz-Bosl-Stiftung seit 7ten Lebensjahr. Erste Theatererfahrungen am musischen Gymnasium. Schauspielstudium in Linz. Erste Dreherfahrungen Münchner HFF und Tatort. Mehr Theatererfahrungen in Linz, Chemnitz und Heilbronn. Seit 2015 elektronischer Musikproduzent. Filmschauspielworkshop Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg. Mix Engineer Fortbildung Point Blank Music School London. Momentan leidenschaftlich freischaffend der Wahrheitssuche durch Schauspiel und Musik hingegeben. Basis Berlin. Seit 2019 fest im Ensemble von Tacheles und Tarantismus.  

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Varya Popovkina - Schauspiel

Varya Popovkina, 1987 in Moskau geboren, wuchs seit 1994 in Berlin auf.
Sie studierte bis 2011 Russistik und Philosophie an der Universität Potsdam
und war von 2008 bis 2011 Ensemblemitglied im dokumentartheater berlin.
2010 gastierte sie am Deutschen Theater Berlin in der Inszenierung »Scherbenpark« von Annette Kuß. Varya studierte von 2011 bis 2015 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Bereits während des Studiums gastierte sie am Volkstheater Rostock in den Produktionen »Harold und Maude« und »Gas I«. Von 2012 bis 2015 war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Nach ihrem Diplomabschluss gastierte sie am Schauspiel Stuttgart Nord in Daniel Foersters Inszenierung »Clockwork Orange« und verkörperte darin die Figur des Alex. Weitere Gastengagements führten sie u.a. ans Theater HeilbronnTheater und Orchester Heidelberg, Theater Paderborn, bat-Studiotheater und an die Akademie für Darstellende Kunst Banden-Württemberg. 2016 nahm sie an dem Filmschauspielworkshop der Filmakademie Baden-Württemberg teil und bildete sich dort für den Bereich Filmschauspiel weiter. Von 2016 bis 2018 arbeitete sie dort regelmäßig als Gastreferentin bei Inszenierungs- und Schauspielworkshops mit. Seit März 2018 ist sie Mitglied im ensemble-netzwerke.V. und engagiert sich für faire und respektvolle Arbeitsbedingungen in den Theaterbetrieben. Varya ist 2019 Mutter geworden und arbeitet als freischafende Schauspielerin und Synchronsprecherin von Berlin aus.


Sebastian Graf - Schauspiel

Sebastian Graf, Jahrgang 1982, studierte bis 2010 Schauspiel an der Universität Mozarteum Salzburg. Von 2010 bis 2015 war er im Ensemble des Schauspielhauses Dortmund tätig. 2001 drehte Sebastian Graf den Pro7 Fernsehfilm »Seventeen», seitdem ist er immer wieder in Theater- und Kurzfilmen zu sehen. Als Sprecher ist er für diverse Hörspiele und Berichte für den BR und den WDR tätig. Von 2015 bis 2018 festes Ensemblemitglied im Theaters Bielefeld. 2019 folgte ein Gastengagement an der Volksbühne Berlin. Er ist Rockmusiker und spielt in diversen Berliner Musikgruppen.


Friedrich von Borries - Schriftsteller

Friedrich von Borries, geboren 1974, ist Architekt und lehrt Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In Berlin leitet er das Projektbüro Friedrich von Borries, das an den Grenzen von Kunst, Architektur, Design und Stadtplanung agiert. Neben zahlreichen Fachbüchern veröffentlichte er zwei Romane, im Jahr 2011 »1WTC« und im Jahr 2013 »RLF: Das richtige Leben im falschen. Roman«. Derzeit arbeitet er an einem neuen Roman über »Folgenlosigkeit«. In der Pinakothek der Moderne in München ist bis September 2019 seine Ausstellung »Friedrich von Borries. Politics of Design, Design of Politics« zu sehen. Außerdem war er Generalkommissar für den Deutschen Beitrag auf der XI. Architekturbiennale (2008) in Venedig.



Lara Haucke - Schauspiel

Lara Haucke, Jahrgang 1991, Schauspielerin.
Schauspielausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Engagements am Schauspiel Stuttgart, dem Jungen Schauspielhaus Zürich, der Württembergischen Landesbühne Esslingen, dem Theater Freiburg oder dem Theaterhaus Stuttgart. Arbeiten für die Filmakademie Ludwigsburg
Ab der Spielzeit 2019/2020 Ensemblemitglied an der Württembergischen Landesbühne Esslingen.




Andreas Posthoff - Schauspiel

Andreas Posthoff, Jahrgang 1961, ist im Ruhrgebiet aufgewachsen.
Er erhielt seine Schauspielausbildung in Stuttgart. Er ist als Schauspieler und Sprecher tätig.
Posthoff spielte bereits in diversen Stücken des Kinder- und Jugendtheater Radelrutsch und in verschiedene Produktionen auf dem Theaterschiff Heilbronn.
Gastengagements führten ihn unter anderem zu den Scherenburg Festspielen Gemünden am Main, den Burgfestspielen Jagsthausen, den Opernfestspielen Heidenheim. Er arbeitete als Schauspieler für Vernissagen, Finissagen der Künstler Woitek Siudmak oder auch Samuel Fleiner.


© Marius Knieling

Juicy Gay - Musik

Gut zwei Jahre nachdem Juicy Gay mit seinem Internet-Hit und der gleichnamigen EP »Musik ist haram« nicht nur das politischste Rap-Statement, das gar keines sein wollte, aus dem Vakuum in die Deutschraps-Diaspora grätschte, steht er nun bei WSP Entertainment unter Vertrag. Seine unverblühmte Rotzlöffel-Delivery balanciert stets zwischen Advangardismus, Aufschneider-Sprüchen und charmantem Augenzwinkern. Er ist für seine schweißtreibende Performance auf den renommierten Festivalbühnen Deutschlands bekannt, ob beim Splash oder Dockville. Sein hoher Release-Output, der den Internet-Kids quasi im Wochentakt neue Virals beschert, zeigt außerdem: Juicy Gay ist ein Digital Native, der die Möglichkeiten des Social Media in leichtfüßiger Selbstverständlichkeit nutzt. Arbeiten u.a. mit Dexter, AsadJohn, Haiyti, LGoony, Crack Ignaz, Money Boy und viele andere.



Helmut Dubnistky - Musik

Helmut Dubnistky ist Dj, Artist, Producer und ist für Mixing und Mastering verantwortlich.
»Authentizität bewahren ist eine Fähigkeit, die vielen Künstlern mit steigendem Erfolg abhanden kommt. Bei Helmut Dubnitzky muss man sich darüber eher keine Sorgen machen.«  So beginnt ein Artikel im Faze Magazin über Helmut Dubnitzky und beschreibt in wenigen Worten perfekt, wie auch wir ihn kennen und schätzen gelernt haben. Trotz international erfolgreichem Label (Brise Records) und europaweiten Dj-Sets ist Helmut Dubnitzky auf dem Boden geblieben. Seine Musik ist technoid, aber unglaublich groovig. Mal etwas flächig, mal mit einer House-Chord  versehen. Das hat ihm großes Ansehen in der Dj-Szene verschafft. Höhepunkt sein Auftritt auf dem Fusion-Festival 2010, wo er auf der Turmbühne in den Sonnenaufgang spielen durfte. Seither kennt man ihn auch in unserer Region, nicht nur wegen seiner Residency im Climax in Stuttgart, wo er mehrmals im Jahr seine »Brise-Labelnight« feiert.


Frank Nova - Musik

Der erste Gig 1998, die erste Platte auf Cellophan Records 2000, die erste eigene Partyreihe mit dem »Boat of Love« 2001 mit einem Einzugsgebiet von Frankfurt a.M. bis Freiburg. Im Jahre 2006 dann auch der internationale Durchbruch. Mit seinem Projekt Monoroom (zusammen mit Oliver Schleenvoigt) verkauft er von der Platte »Memory Inc.« mehr als 12.000 Tonträger. Es folgen Gigs in Berlin, Lissabon, Paris, Rom, Hongkong, Sao Paolo, Mexico City, auf dem Diynamic Festival, der Nature One und so weiter. Seine Tracks werden remixt von Solomun, Oliver Koletzki, Gui Boratto und Marek Hemmann. 2008 gründet er mit seinem Kumpel und Kollegen Helmut Dubnitzky das Label Brise Records, auf welchem bis heute Künstler wie Butch, Gorge oder Nick Curly releasen. Irgendwann fühlt er sich ausgebrannt, entscheidet 2013, seine aktive Dj-Karriere zu beenden. Das hält ein paar Jahre an, doch irgendwann kribbelt es wieder. Die Sehnsucht nach der Bühne ist zu groß. Seit 2018 mischt er wieder - im wahrsten Sinne des Wortes - mit. Sein Sound klingt nun gereifter, pendelt zwischen Microhouse und deepem Techhouse. Für »The Orange Moon" von Tacheles und Tarantismus ist er zurück.


Leah Naemi Wewoda - Schauspiel und Tanz

Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« im Fach Zeitgenössische Puppenspielkunst. Ausbildung im Bereich Tanz, Rhythmus und Gymnastik.
Engagments führten sie zum Jungen Ensemble Stuttgart und zu den Marbacher Theaterfestspielen. Dort inszenierte sie in dieser Spielzeit Saint-Exupérys Klassiker »Der Kleine Prinz« und feiert somit ihr Regiedebüt. Abseits der Bühne arbeitet sie als freie Journalistin und war Gründungsmitglied des Stuttgarter Kulturjournals TheaterNETZ. Seit 2017 spielt sie in den Produktionen von Tacheles und Tarantismus.


Konsent und Tondera - Musik

Die beiden aus Heilbronn stammenden DJs und Produzenten sind schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Als Gründer des Kollektivs Ready For Techno stehen Konsent & Tondera von Beginn an gemeinsam hinter den Reglern. Ihr Markenzeichen ist dabei ein ausgefallener Technosound, der immer wieder von melodischen und pulsierenden Elementen und energiegeladenen Basslines durchzogen ist. Vor anderen  Subgenres scheuen sie sich nicht und können, gekonnt Genreübergreifend spielen. Mit einem weitreichenden Spektrum begeistern Konsent & Tondera immer wieder aufs Neue und kreieren damit unvergessliche Momente. Ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen stecken sie ihre Energie abseits der Clubnächte in eigene Produktionen, von welchen die ersten auf Underground - Labels wie Gryphon, Drumtunnel oder Hartgas Musik veröffentlicht wurden. Die ersten Tracks werden von Künstlern wie Richie Hawtin und Marika Rossa supportet und gespielt. Mit dem Track »The Answer« charteten die beiden Künstler 2018 erstmalig auf Beatport. Neben der Homebase in Heilbronn bespielten die beiden unter anderem schon Clubs wie das Lehmann in Stuttgart, das Mauerpfeiffer in Saarbrücken oder das Birgit und Bier in Berlin. Auch ein Auftritt auf dem Sea You Festival steht auf der Visitenkarte.


Michael Wist - Musik

Michael Wist ist als freier Musiker tätig und arbeitet er als Mischtonmeister für Film und TV in Potsdam Babelsberg
Seine Liebe zur Musik brachte Michael Wist bereits im Jugendalter dazu als Musikschaffender aktiv zu werden. Los ging es mit zwei Plattenspielern, einem Mischpult und jeder Menge Vinyl. So entstanden eigene DJ Mixe sowohl im heimischen Zimmer, als auch auf vielen Partys. Schnell wurde auch der Computer Teil des kreativen Schaffens und es entstanden ein Deutschrap- und zwei Instrumental-HipHop Alben in Zusammenarbeit mit Dexter. Nach der Schule verfolgte er seine Leidenschaft weiter und studierte Populäre Musik und Medien in Paderborn/Detmold. Heute produziert er Beats und Remixe unter seinem Künstlernamen Visun, als auch für andere Künstler. Seit 2017 ist er Mitglied von Tacheles und Tarantismus.



Michel Schulze - Musik

Michel Schulze, Jahrgang 1996, lebt in Heilbronn und absolvierte eine Aubildung zum Mediengestalter in Bild und Ton. Seit 2014 ist er als freier Musiker in diversen musikalischen Gruppen und Formationen aktiv.
Er ist Multiinstrumentalist und Songwriter. Seit Herbst 2018 gehört er zum Ensemble von Tacheles und Tarantismus und begleitet an den unterschiedlichsten Instrumenten die Produktionen des jungen Theaterlabels.


Dennis Da Menace - Musik

Dennis Da Menace aus Heilbronn rappt seit über 18 Jahren.
Im Jahr 2011 veröffentlichte er sein Debütalbum »Quintessenz». Seit seiner Kindheit spielt er Geige, ging später zum Jugendchor, immer mit dem Ziel einmal DJ, Produzent und Rapper zu werden. In seinen Songs schwankt er zwischen Verbitterung, humorvoller Selbstreflektion, lyrischer Finesse und einer ihm ureigenen Wahrhalter-Attitüde, die den Charme der goldenen Ära versprüht. Durch sein Spanisch Studium entstand der Kontakt zu Brous One aus Chile, zu dem Dennis im Jahr 2011 für ein halbes Jahr reiste. Im Zuge des Aufenthaltes entstand so die »Bombentest EP», die von Brous One produziert wurde. Im Januar 2019 erscheint der Nachfolger »Gourmet» über Vinyl Digital, bei dem auch Retrogott vertreten ist. 2019 erscheint ein weiteres seiner Alben, bei dem er mit den renommierten Produzenten und Musikern Dexter, Hulk Hodn, Flofilz, Figub Brazlevic, Brenk Sinatra und Beatvadda zusammenarbeitet. Er ist Künstler bei WSP Entertainment.






Fabian Fox - Fotografie und Video

Fabian entdeckte schon zu Kindertagen die Leidenschaft für bewegte Bilder und Film.
Seit dem Jahr 2011 ist er als Portrait-  und Reportagefotograf tätig. Nebenberuflich arbeitet er für eine Videoproduktionsfirma.
Er begleitet die Produktionen des Theaterlabels Tacheles und Tarantismus fotografisch und filmisch.



abelli.art - Bühnenbild

Die Brüder Manuel Seiter und Felix Seiter sind abelli. Seit fast zehn Jahren leben sie für und durch die Kunst. Beide wohnen und leben in Marbach am Neckar, wo sie Ende 2014 ihre Kopfstein Galerie eröffnet haben. Einige Projekte führten die beiden Künstler über mehrere Jahre in den Norden Italiens. Hier entwarfen sie komplette Bühnenbilder für diverse Musical- und Tanzproduktionen. 2008 folgte ihre Erstausellung »Die Reihe Rio». Sie stellten u.a. in Stuttgart, Köln, Verona und Marbach am Neckar aus. In den vergangenen Jahren optimierten sie ihre Techniken in der Malerei und im Bereich
exklusiver Wand- und Spachteltechniken und legten einen Schwerpunkt auf naturgetreue Stein-, Beton- und Holzimitationen. Weiterhin zählen Objektdesign und Möbelbau, künstlerische Lichtinstallationen bis hin zu kompletten Raumkonzeptionen zu den Arbeitsfeldern des Künstlerduos. 2017 entwarfen und bauten sie das Bühnenbild für Die Schachnovelle von Stefan Zweig, dramatisiert von Tobias Frühauf und in der Regie von Philipp Wolpert. Dies war die erste Zusammenarbeit mit Tacheles und Tarantismus. Es folgten diverse Bühnenbilder für die das Theaterlabel bei den Marbacher Theaterfestspiele. 2019 arbeiteten sie als Bühnenausstatter für die Experimenta Heilbronn. Hier entwickelten sie Bühnenkonzepte für den neuen Science-Dome. 

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